„Angst liegt nie in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet.“ Anthony de Mello

Eine Angst ist erst einmal eine Schutzfunktion, die uns vor Gefahren schützen soll und durchaus auch hilfreich sein kann. 

Manchmal übertreibt es die Angst allerdings. Sie verbindet dann eigentlich ungefährliche Situationen mit der Bewertung „beängstigend“, „gefährlich“, „lebensbedrohlich“, „erdrückend“. Sie reagieren dann z.B. mit Unruhe, Nervosität, Herzrasen, Schweißausbrüchen, Zittern oder Magen-Darm-Problemen und Gedankenrasen. 

Diese mehr als ungünstigen Verknüpfungen sind im Unterbewusstsein oftmals schon seit Jahren gespeichert. Sie werden durch bestimmte Situationen immer wieder aktiviert und verstärkt. Im schlimmsten Fall breitet sich die Angst auf immer mehr Lebensbereiche aus, sodass eine Angst vor der Angst entsteht, die den Alltag psychisch und physisch immer mehr einschränkt und belastet. 

Überträgt sich diese Angst auf bestimmte Situationen oder Gegenstände, die keine reale Gefahr darstellen, spricht man von einer Phobie. 

Die Ursachen für die meisten Ängste finden sich in der Kindheit und Jugend. Mit Hilfe der Hypnose kann diese Ursache gefunden, gelöst und in positive Empfindungen verwandelt werden. So können zukünftige Ereignisse nun ganz anders und deutlich entspannter erlebt werden. 

Ängste können sich auch in Panikattacken mit besonders starken körperlichen Reaktionen äußern. Siehe Panikattacken. 

Beispiele für Ängste & Phobien: 

  • Generalisierte Angststörung 
  • Angst vor der Angst (Erwartungsangst) 
  • Zukunftsangst 
  • Existenzangst 
  • Angst vor Krankheiten 
  • Angst vor dem Tod 
  • Angst vor dem Scheitern 
  • Angst vor dem Autofahren 
  • Prüfungsangst (Testophobie) 
  • Angst vor Veränderungen oder Erfolg (Methatesiophobie) 
  • Angst vor Menschenmengen, überfüllten Plätzen (Agoraphobie) 
  • Soziale Phobie
  • Platzangst (Klaustrophobie) 
  • Flugangst (Aviophobie) 
  • Höhenangst oder Tiefenangst (Akrophobie) 
  • Angst vor Übelkeit, Erbrechen (Emetophobie) 
  • Angst vor Spritzen (Trypanophobie) 
  • Angst vor dem Zahnarzt 
  • Angst vor Blut (Hämatophobie) 
  • Angst vor bestimmten Tieren wie z.B. Hunden, Katzen, Spinnen 
  • Angst vor Zugfahrten, Zügen (Siderodromophobie) 
  • Angst vor Dunkelheit (Akarophobie) 

Panikattacken 

Panikattacken sind mit starken körperlichen Reaktionen verbunden, wie z.B. Herzrasen, Zittern, Atemnot, Schmerzen in der Brust, Schweißausbrüche, Schwindelgefühle. Diese Panikattacken können zwischen wenigen Minuten bis hin zu einigen Stunden dauern.

Die Panikattacken treten ohne ersichtliche Vorwarnung auf und die erste Panikattacke kann die „Angst vor der Angst“ auslösen – die Angst vor weiteren Attacken. 

Neben dem Auflösen der Ursachen kommen auch die Wirkung der Tiefenentspannung und die Selbsthypnose hilfreich zum Einsatz. 

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